Italien
Ligurien

Bereits im Römischen Reich erhielt die italienische Region wie auch das Meer, an der sie liegt, ihren Namen: Ligurien. Die etwa 5.410 km² große Region verfügt über 300 km Küste, jedoch erstreckt sie sich nur 30 km weit ins Landesinnere. Die schmalen Kies- und Steinstrände - Sandstrände sind sehr selten - unterteilen sich in die Riviera di Ponente (westlicher Teil von Genua bis zur französischen Grenze – „untergehende Sonne)“ und die Riviera di Levante (östlicher Teil von Genua bis nach La Spezia – „aufgehende Sonne“). Erstgenannte unterteilt sich nochmals in die bekannte Blumenriviera und die Palmenriviera. Nicht zu vergessen ist die hohe Wasserqualität.

Das ligurische Meer ist ein Tiefseemeer, bis max. 2.000 m Tiefe, welches die Unebenheiten eines aus dem Meer aufgestiegenen Kontinents vorweist. Auf felsigen Meeruntergründen leben Brassen, Seezungen und viele Muschelarten. Direkt an der Küste ragen Hügel und Berge bis 2.000 m in die Höhe. Daher sind die Strände sehr schmal. Die teils unberührte Natur lädt zu herrlichen Routen ein.

Schließlich ist Ligurien eine der wald- und artenreichsten Regionen Europas. Besonders bemerkenswert an Genua, der Hauptstadt der Region Ligurien, sind die Prachtstraßen Le Strade Nuove mit den Renaissance- und Barockbauten der Palazzi dei Rolli im Zentrum der Altstadt, die 2006 von der UNESCO zum Weltkulturwerbe erklärt wurden. Aber auch andere Orte wie San Remo mit 300 sonnigen Tagen im Jahr, die Hafenstadt La Spezia, Imperia und das malerische Portofino sind einen Besuch wert und im Dorf Cervo kann man wohlklingenden Konzerten lauschen.